Die Geschichte des TSV Königsbrunn

Die Abteilung Fußball

Mehr als acht Jahrzehnte Fußball im TSV Königsbrunn.

Das ruft bei Denjenigen, die damals schon dabei waren, Erinnerungen wach und lässt den Blick zurück schweifen auf vergangene Tage, als der TSV, in dem damals überwiegend Fußball gespielt wurde, der größte Verein in Königsbrunn war.

Nach einem langen, sehr kalten Winter waren es am 21. April 1929 16 Mitglieder, die den Fußball-Club Königsbrunn aus der Taufe hoben.

Unter ihnen waren Fritz Steber und Kaspar Wüst. Johann Moser und der in Fußballkreisen unvergessene Hans Graf leiteten die Geschicke des FG bis zur ersten Generalversammlung. Der Sportplatz wurde hinter dem Neuhaus an der Straße nach Bobingen eingerichtet.

Schnell fand sich eine Mannschaft zusammen.

Und schon sehr bald, am 09. Mai 1929, bestritt der FC Königsbrunn sein erstes Spiel, das er bei der Spielvereinigung Lagerlechfeld mit 2:1 gewann.

Die Generalversammlung am 12. Januar 1930 in der Gaststätte Neuhaus besuchten bereits 29 Mitglieder, einige davon waren vom TV, dem Turnverein Königsbrunn, gekommen.

Die erste gewählte Vorstandschaft setzte sich aus den ersten und zweiten Vorsitzenden Karl Bäßler und Johann Wenninger, den Schriftführern Johann Moser und Johann Graf, sowie Johann Buchner als Kassierer zusammen.

Fortan beteiligten sich die ’FC-ler an einigen Pokalturnieren und am Verbandsspielbetrieb.

Es hagelte zunächst Niederlagen.

Zumindest aber hatten die Spieler soviel an Erfahrung gewonnen, dass sie das Spiel am 31. August 1930 gegen den Königsbrunner Kontrahenten TV mit einem
11 : 1 Sieg für sich entschieden.

Durch den ständigen Mitgliederzulauf konnten bald zwei Senioren-, zwei Jugend- und eine Schülermannschaft gebildet werden.

TSVKoenigsbrunn1930

Trotz der drohenden Weltwirtschaftskrise wurde fleißig Fußball gespielt.

Dennoch war der Platz zu weit abgelegen, weshalb sich die Fußballer entschlossen sich mehr zur Ortsmitte hin zu orientieren.

Sie legten den neuen Platz beim „Holzmann“, dem späteren Gasthaus Adler, an der Wiedemann Straße an, wo auch gleich das Vereinslokal eingerichtet wurde.

Dort sollte fortan auch das Training stattfinden. Beleuchtung gab es noch nicht.

Das erste Spiel am 31. Juli 1933 konnte der FC gegen Obergriesbach mit 3:2 für sich entscheiden.

Nach Jahren der Verhandlungen erfolgte, beschleunigt durch die von den inzwischen an die Macht gekommenen Nationalsozialisten verordnete Einheitssatzung, am 12. November 1933 die Fusion zwischen dem TV und dem FC zum TSV Königsbrunn.

Etwa 100 Mitglieder bekannten sich zu ihm. Für die damaligen Verhältnisse eine stolze Zahl. Große Werte waren nicht vorhanden, das erleichterte die Einigung.

Nachdem der Vereinsname feststand, einigte man sich auf Karl Bäßler als erstem Vorsitzenden.

Nach einjähriger Tätigkeit kandidierte er jedoch nicht mehr und wurde von Josef Eigner abgelöst. Unter ihm konnte 1935 eine eigene Vereinsfahne angeschafft werden, die durch Spenden von Mitgliedern und Geschäftsleuten finanziert wurde.

Patenverein war der TSV Haunstetten.

Der ersten Mannschaft gelang 1936 die Meisterschaft, zum Aufstieg reichte es jedoch nicht. Königsbrunn hatte damals 3000 Einwohner. Kameradschaft und Geselligkeit waren hervorragend.

In den Sommerpausen wurden Vereinsmeisterschaften in Lauf, Sprung und Wurf ausgetragen.

Sommernachtsbälle, bunte Abende, Theater- und Tanzvorführungen brachten Unterhaltung und oft auch das nötige Geld. So konnten aus Stoffballen, welche die Firma Martini aus Haunstetten zur Verfügung gestellt hatte, Sporthosen und Eckfahnen gefertigt werden.

Als man dann dem Vereinsvorsitzenden finanzielle Unregelmäßigkeiten nachweisen konnte, übernahm Johann Graf den Vorsitz, der spätere Ehrenvorsitzende Willi Oppenländer fungierte als Schriftführer.

Ihr 10-jähriges Vereinsjubiläum begingen die Königsbrunner Kicker 1939 mit einem Pokalturnier gegen Bobingen, Großaitingen und Steppach.

Mit dem Kriegsausbruch ließ der Spielbetrieb langsam nach. Eine hoffnungsvolle Mannschaft brach dann während der Kriegsjahre auseinander.

Sieben Spieler kehrten gar nicht mehr heim.

Dennoch ließen sich die TSV-Kicker nicht unterkriegen und setzen gegen Ende des Krieges das von Bombentrichtern mitgenommene Spielfeld wieder instand.

Als es noch Ausgangssperren und Versammlungsverbot gab und die Amerikaner das Straßenbild prägten, wollten die noch gesund heim gekommenen Soldaten ihre wiederkehrenden Kräfte im friedlichen Wettkampf mit gleichgesinnten messen.

Die Mannschaft der 30er Jahre

Die Mannschaft der 30er Jahre
 

Sie suchten die alten Sportausrüstungen zusammen und schlossen sich gemeinsam mit den ins Dorf gekommenen Flüchtlingen dem TSV an.

Bei der ersten Generalversammlung nach Kriegsende am 15. September 1945 im Vereinslokal Holzmann wurde Johann Wenninger zum Vorsitzenden und Karl Bäßler zu seinem Stellvertreter gewählt.

Der FC hatte zunächst 14 Mitglieder.

Im ersten Spiel stand der TSV dem FSV Großaitingen gegenüber, es ging 3:3 aus. Auch die Jugendmannschaft spielte und verlor 1:2. Im Januar 1946 erklärte Hans Wenninger seinen Rücktritt. Für ihn wurde Fritz Bäßler nachgewählt, Hans Graf, der die Vereinssatzung ausgearbeitet hatte, wurde 2. Vorsitzender.

Schon ein Jahr später, nachdem der damalige Bürgermeister Herget die Lizensierung des Vereins bei der Militärregierung erreichte und sich der Bayerische Sportverband gebildet hatte, konnte der Punktspielbetrieb in der Verbandsliga wieder aufgenommen werden.

Bereits im Spieljahr 1946/47 gelang dem TSV die erste Nachkriegsmeisterschaft in der C-Klasse, wobei der Paradesturm mit den Spielern Mittring, Wenninger, Czech, Simon und Friedrich weit über 100 Tore schoss. Damit gelang der Aufstieg in die 1. Bezirksklasse Gruppe Mitte, der heutigen A-Klasse. Nachdem Fritz Bäßler an einem schweren Leiden verstarb, trat im März 1946 Josef Breitner seine Nachfolge an.

Die Zeit stand ganz im Zeichen des Aufbaus nach dem Krieg.

1948 übernahm wieder Hans Graf den Vorsitz. Doch bald kriselte es in der Vorstandschaft, obwohl es sportlich gut lief. Herman Beck löste Hans Graf ab.

TSVKoenigsbrunn1949

Die Aufnahme datiert vom 14.11.1949

Im Januar 1949 konnte dieser bei der Generalversammlung den seit einem halben Jahr amtierenden Bürgermeister Fritz Wohlfarth begrüßen. Die anschließende Abstimmung brachte mit Matthias Feigl einen Verwaltungsfachmann an die Spitze des TSV. Hans Graf wurde 2. Vorsitzender.

Hauptpunkt der Versammlung war jedoch das 20-jährige Vereinsjubiläum und die wieder akut gewordene Sportplatzmisere.

Fehlende Umkleidekabinen und die sanitären Bedingungen waren die Hauptgründe dafür. Jedoch fehlte ein geeignetes Gelände. Bürgermeister Wohlfarth versprach Abhilfe zu schaffen.

Am 16. und 17. April 1949 wurde das 20-jährige Gründungsfest noch auf dem alten Platz gefeiert, wiederum mit einem Pokalturnier, an dem der Patenverein TSV Haunstetten, der TSV Bobingen und der TSV Burgau teilnahmen.

Das Streben nach einem größeren Sportgelände führte 1950 zum Erfolg.

Nach einigen Verhandlungen einigte man sich mit der Familie Uhl, die ebenso wie die Gemeinde Grundstücke zur Verfügung stellten. Die Familie Uhl verkaufte dem TSV eine Teilfläche des ihr gehörenden Platzes zum Preis von 4000.- DM, der auf Rentenbasis in monatlichen Raten von 50.- DM bezahlt wurde. 

In Hunderten von Arbeitsstunden entstanden ein Haupt- und ein Nebenfeld, eine 400 Meter Aschenbahn und eine Sprunggrube. Mit deren Fertigstellung war die Verlegung des Sportplatzes zum Gasthof Krone abgeschlossen. Eine gebrauchte Baracke diente als Umkleidekabine, ein angebauter Verschlag mit Pumpbrunnen diente als Waschraum.

Die Platzeinweihung feierten die TSV'ler am 12. und 13. August mit einem Turnier mit den Mannschaften vom TSV Bobingen, dem TSV Haunstetten und dem FC Penzing.

In der Saison 1957/58 errangen die Königsbrunner den Meistertitel in der recht spielstarken A-Klasse und damit den Aufstieg in die höchste schwäbische Fussballklasse, die Bezirksliga.

Einmalig war der Siegeszug der TSV'ler gewesen, die den Rekord aufstellten in allen Auswärtsspielen ungeschlagen zu bleiben.

Den Kern der erfolgreichen Mannschaft bildeten die Spieler Schorsch Mögele, Konrad und Eduard Göttler, Hans und Alfred Wenninger, Alois Aßfalg, Ottmar Ruf, Max Wagner, Ulrich Schreier, Josef Redel und Franz Filla. 1000 Zuschauer waren seinerzeit keine Seltenheit auf dem TSV-Sportplatz. Auch die Nachwuchsarbeit wurde großgeschrieben und so konnten Erfolge nicht ausbleiben.

Die größten Erfolge waren die Erringung der Schwäbischen Schüler- Meisterschaft, sowie der Erfolg der C-Junioren-Mannschaft, die am 30.06.1957 ebenfalls Schwäbischer Meister wurde.

Ihr 30-jähriges Bestehen feierte die Fußballabteilung wiederum mit einem Turnier.

Diesmal waren neben dem TSV Haunstetten und dem FC Haunstetten das österreichische Team vom FC Dornbirn die Spielpartner. In diese Zeit fiel auch der Bau des Sportheims.

Den bis dahin größten Erfolg hatten die Königsbrunner Kicker in der Spielsaison 1960/61 zu verzeichnen. Dem ehemaligen „Dorfverein” war es gelungen in die 1. Amateurliga, der seinerzeit dritthöchsten Liga der Bundesrepublik, aufzusteigen.

Diese Klasse konnte allerdings nur ein Jahr gehalten werden. 1968 erreichte die TSV-Elf im DFB-Pokal durch einen 1:0-Sieg gegen den Bayernligisten Spielvereinigung Kaufbeuren das Viertelfinale. Eine kombinierte Mannschaft des TSV Königsbrunn/TSV Bobingen unterlag anlässlich der Königsbrunner Festwoche dem Regionalliga-Aufsteiger ESV Ingolstadt knapp mit 3:4.

Das 40-jährige Bestehen 1969 beging die Fußballabteilung mit einem Turnier.

Anlässlich dieses Festes wurden verdiente Mitglieder, die besonders in den Nachkriegsjahren mitbestimmend für den Aufstieg der Abteilung waren, geehrt. Es waren dies Wilhelm Tuffentsammer, Josef Graf, Kaspar Wüst, Georg Mittring, Anton Bader, Hans Wenninger und Theo Köbler.

1973 war das TSV-Team erneut bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals vorgedrungen.

In der gleichen Saison wurden sie schwäbischer Vizemeister.

Im Jahr des 50-jährigen Bestehens der Fußballabteilung nahmen 16 Mannschaften am Spielbetrieb teil, davon allein drei Jugend- und neun Schüler- Teams.

Ihr über ein halbes Jahrhundert hinweg währendes Bestehen feierte die Abteilung 1979 mit einem großen Festakt im Hotel Zeller, an dem die gesamte Prominenz vom Schwäbischen Fußball-Verband teilnahm.

Dabei wurde Hans Wenninger mit der Bürgermedaille in Gold der Stadt Königsbrunn und mit der Verdienstnadel des Deutschen Fußballbundes ausgezeichnet.

Die erste Fußballmannschaft des TSV Königsbrunn spielte 1982 sogar einmal gegen die Deutsche A-Junioren-Nationalmannschaft und erreichte ein beachtliches Unentschieden.

Der Traum der Königsbrunner Fußballer von einem Stadion mit überdachter Tribüne und Platz für 800 Zuschauer sollte sich 1982 endlich erfüllen. Dennoch überkam die älteren Mitglieder etwas Wehmut, wenn sie des alten Sportplatzes hinter der „Krone,, gedachten, den sie eigenhändig mit erbaut hatten und der 1983 dem Bau der Königstherme weichen musste.

Der „große Wurf* nach über 25-jähriger Zugehörigkeit zur „Schwabenliga“ gelang dem TSV 1988.

Unter den Trainern Gerhard Förschner und Heino Stempfle sowie dem rührigen Spartenleiter Willi Haggenmüller, früher selbst viele Jahre aktiver Spieler beim TSV Königsbrunn, gelang der Aufstieg in die Landesliga.

Erwähnenswert ist, dass die erste Fußballmannschaft des TSV im gleichen Jahr im Schwäbischen Pokalfinale stand und sich erst in der Verlängerung dem FC Augsburg geschlagen geben musste.

1993 wurden die Königsbrunner Kicker Schwäbischer Hallenfußballmeister.

Ein Erfolg, den sie zwei Jahre später wiederholen konnten, wodurch sie sich für die Bayerischen Hallenfußball-Meisterschaften in Fürth und Ingolstadt qualifizierten.

Großartige Erfolge hatten auch die Jugendmannschaften sowohl in der Halle, als auch auf dem Feld, zu verzeichnen.

1996 erfolgte dann bedauerlicherweise die Trennung vom TSV Königsbrunn und die Gründung des FC. Einige Andersdenkende meinten, mit viel Geld in Königsbrunn unbedingt Spitzenfußball in oberen Ligen etablieren zu müssen. Mit mäßigem Erfolg zunächst, wenn auch nach einigen Jahren der Aufstieg in die Landesliga erreicht werden konnte.

Fast ein Neubeginn

Die Fußballabteilung des TSV Königsbrunn musste praktisch von vorne beginnen, denn fast die gesamten Mannschaften waren zum FC übergelaufen. Jedoch besann man sich der Hauptaufgaben eines Sportvereins im Breitensport. Spaß und Freude am Mannschaftsspiel sollten immer im Vordergrund für die Spieler stehen.

Dies und nicht hohe Gehälter sollten Hauptmotivation für gute Leistungen sein.

Dank einiger unermüdlicher Idealisten war es möglich weiterhin attraktiven Fußball vor allem der Schüler- und Jugendmannschaften, aber auch bei den Senioren, zu bieten.

Betreuer und Trainer, wie zum Beispiel Rüdiger Aue und sein Jugendleiterteam sind hier ebenso zu nennen, wie Abteilungsleiter Herbert Lauterbach, der sich vor allem um die notwendige Sportplatzerweiterung bemühte.

Nach einigen Jahren setzte insbesondere bei den A- bis neuerdings sogar G- Jugendmannschaften eine Bewegung zurück zum TSV Königsbrunn ein.

Einige Eltern und deren Kinder schlossen sich wieder dem TSV-Fussball an und verstärkten die einzelnen Mannschaften.

Im März 2000 packten viele Helfer der Abteilung tatkräftig mit an, um den Umkleidecontainer mit Duschen und Aufenthaltsraum am Trainingsplatz bei der Königsallee aufzubauen.

TSVKoenigsbrunn Container1TSVKoenigsbrunn Container2
TSVKoenigsbrunn Container3TSVKoenigsbrunn Container5

Auch die Bodenplatten wurden selbst verlegt

In vielen Arbeitsstunden wurde das Dach gedeckt und der Vorplatz gepflastert.

Mit einem großen Jugendturnier und beim Sommerfest wurde die Anlage eingeweiht. Der Aufbau der Jugendmannschaften gestaltete sich erfolgreich. Die B-Jugend sicherte sich in der ablaufenden Saison 2000/2001 den Aufstieg in die Kreisklasse und auch die C-Jugend steht punktgleich mit dem Tabellenführer.

Die Jahre ab 2008

Das Jahr 2009

Das Jahr 2009 war nach der Amtsübernahme der neuen Abteilungsleitung ab März zuerst einmal mit Problemen belastet. Wasserschaden, geplatzter Warmwasserkessel, defekter Rasenmäher, Brand und schlechtes Wetter, damit verbunden Spielabsagen und Verlegungen.

Nachdem die meisten Probleme behoben werden konnten, dank des unermüdlichen Einsatzes einiger Mitglieder und freiwilliger Helfer, wurde dann doch noch Fußball gespielt.

Dazu auch noch erfolgreich. So erreichte die E1 und die F1 das Finale der Landkreismeister und siegte. Die 1.Mannschaft (Senioren) stand zur Halbserie auf Platz 2 und hatte immer noch gute Chancen aufzusteigen.

Bei den Landkreismeisterschaften im Hallenfussball siegte unsere C1 unter der Leitung von Trainer Kristijan Krnezic und Co Trainer Benedikt Steinmetz.

Die B-Jugend, C-Jugend und D-Jugend kämpft in der Kreisklasse und stehen gut da. Alle anderen Teams standen in ihren Tabellen im oberen Bereich.

Im Sommer fand vom 6. - 9. August ein Fußball-Ferien-Camp statt.

50 Kinder, auch fremder Vereine, nahmen an diesem Camp teil. 3 Tage lang wurde von früh 10 Uhr bis abends 18 Uhr Fußball gespielt und natürlich wurde intensiv trainiert.

Allen Trainern und Helfern dafür ein riesen Lob!

Das Camp kam so gut an, so das wir uns entschlossen 2010 wieder ein Camp zu veranstalten.

Eine Umstellung bei der Trikotbeschaffung versetzte den Verein in die Lage alle Teams mit neuen Trikots, Hosen, Stutzen und Trainingsanzügen auszustatten.

Jeder Jugendlicher beteiligte sich mit einen kleinen Betrag von 25,- Euro für den Trainingsanzug mit seinen Namen und dem Vereinslogo.

Einige Teams konnten wir mit Sponsoren ausstatten.

Dadurch bekamen weitere Dinge wie Trainingsshirts, Warmlauftrikots und Wärmejacken für die Teams.

Sorgenkind blieb allerdings im Jahre 2009 trotz erneuter massiver Aufwendungen aus eigner Abteilungskasse unser Platz.

Dieser Platz wird ca. 35 Stunden in der Woche bespielt!

Leider hat der Platz keine Ruhephasen und erholt sich nicht mehr und der neue Kunstrasen war 2009 noch in weiter Ferne.

Ebenso sind unsere Kabinen für 2010 ein Fall für das Abrisskommando.

Sanitäranlagen und Umkleideräume selbst sind in einem schlechten Zustand.

Da halfen auch nicht die vielen freiwilligen Arbeitsstunden unserer Abteilungsmitglieder und das ständige nachbessern sowie reparieren.

Wir suchten nach einer Lösung damit bei uns weiter in Fußball gespielt werden konnte, in allen Altersklassen.

Jahr 2010

Das Jahr 2010 war von Zugängen neuer Mitglieder geprägt, aber auch von zahlreichen Problemen außerhalb des eigentlichen Fußball.

Nach einer Anzeige beim Verband durch einen Schiedsrichter, er schilderte unsere „unmenschlichen“ Zustände der Kabinen und Sanitäranlagen, musste ein Umbau der maroden Container her. Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger Mitglieder und freiwilliger Helfer, wurde der Umbau in Angriff genommen.

Statt der geplanten 2 Monate zogen 4 Monate ins Land. Zahlreiche, vorher nicht sichtbare Schäden kamen nach und nach zum Vorschein, teilweise gefährlich für die Gesundheit unserer Sportler. Abgeschlossen wurde der Umbau pünktlich zum Saisonstart 2011. Wobei immer noch einiges zu tun wäre. Aus den alten 2 Kabinen wurden 4 Kabinen hergerichtet. In 3 Kabinen wurden neue Duschen eingebaut. In allen Räumen wurde die gesamte Elektrik erneuert, die Wasser und Abwasserleitungen erneuert, sowie der gesamte Fußboden (drohte durchzubrechen) wurde neu verlegt. Dazu wurde aus dem ehemaligen Aufenthaltsraum eine neue Toilettenanlage mit getrennten Toiletten für Damen und Herren. Das war bitter nötig.

Fußball wurde auch gespielt.

So erreichte die B1 und die D1 die Finalrunde der Landkreismeisterschaft in der Halle.

Die B1-Jugend siegte sogar und wurde Landkreismeister.

Die 1.Mannschaft (Senioren) stand zur Halbserie auf Platz 2 und verpasste den Aufstieg nur knapp. Die A-Jugend, im Vorjahr in die Kreisklasse aufgestiegen, drohte auszufallen.

Grund war die plötzlich starke Abwanderung einzelner Spieler. Dem negativen Trend konnte jedoch ein Ende gesetzt werden und die A-Jugend stabilisierte sich im Mittelfeld der Liga.

Neu hinzu kamen Damen-Teams der C- und B-Juniorinnen. 

Zwei komplette Teams wechselten innerhalb der Ortschaft den Verein und bilden nun die Basis für eine Großfeld-Damen-Mannschaft.

Alle Großfeldmannschaften konnten im Pokal jeweils mindestens die 3. Runde erreichen. C-Jugend und D-Jugend kämpften in der Kreisklasse und standen gut da.

Alle anderen Teams beendeten die Saison in ihren Tabellen im oberen Bereich.

Im Sommer fand wieder ein Fußball-Ferien-Camp statt.

Sehr viele Kinder auch fremder Vereine nahmen an diesem Camp teil. 3 Tage lang wurde von früh 10 Uhr bis abends 18 Uhr Fußball gespielt und intensiv trainiert.

Sorgenkind blieben allerdings im Jahre 2010 / 2011 weiterhin die Rasenfelder.

Jahr 2011

Auch das Jahr 2011 war von Zugängen neuer Mitglieder geprägt, aber auch von einigen Problemen im Zusammenhang mit der Sportanlage.

Nach wie vor leiden die Fußballer an Platzmangen in Sachen Kabinen. Trotz des Erweiterungsumbau im Vorjahr, mit nun 4 Kabinen, sind durch die hohe Anzahl der Spiele und der Anzahl der Mannschaften beim Training immer noch extreme Engpässe bei der Kabinenbelegung zu beklagen.

Das Hauptspielfeld und das zweite Kleinfeld sind durch die übermäßige Nutzung, wegen Mangel an Ausweichplätzen, extrem überspielt und zeigen starke Abnutzung.

Ein ordentliches Fußballspielen war nicht immer möglich.

Häufig standen die Plätze unter Wasser, da das Wasser nicht mehr abfloss.

Der lang ersehnte Kunstrasen sollte nun endlich Abhilfe schaffen. Leider lies der Baubeginn immer wieder auf sich warten und erst im September war dann „echter“ Baubeginn.

Nutzbar war der Kunstrasen leider im Jahr 2011 nicht mehr.

Sportlich war unsere 1.Mannschaft im oberen Tabellenbereich angesiedelt und galt in der Presse schon als sichere Aufstiegskandidat. Da die Saison erst im Juni 2012 zu Ende geht, hofften wir das wir mit dem TSV Königsbrunn in diesem Jahr endlich im 5. Versuch in Folge den Aufstieg in die Kreisklasse schaffen, was leider nicht gelang.

Die D-Jugend erreichte im Hallenfußball die Finalrunde der Landkreismeisterschaft. Sie wurden zunächst dritter und Qualifizierten sich für das Landkreisfinalturnier in Aichach. Leider mussten sie sich in einem dramatischen 7-Meter-Schießen gegen die Bezirksoberligamannschaft des TSV Gersthofen geschlagen geben.

Aber dennoch ein Riesenerfolg unter den letzten 6 Teams aus 240 dabei zu sein.

Mit in der Finalrunde waren Mannschaften wie FC Augsburg und der FC Königsbrunn, die wir stark gegen hielten.

Bei der F-Jugend und E-Jugend gibt es einen Aufwärtstrend. In beiden Altersklassen stellten wir je 3 Teams.

Die A-Jugend, im Vorjahr in die Kreisklasse aufgestiegen, rutschte auf Grund Personalmangels in der Altersklasse, in der Tabelle ab.

Die A-Jugend besteht zur Hälfte aus B-Jugend-Spielern. Leider wird die Mannschaft aus der Kreisklasse absteigen.

Alle anderen Großfeldjugendmannschaften konnten sich in der Kreisklasse gut etablieren und werden die Spielklasse halten.

Im Sommer fand wieder ein Fußball-Ferien-Camp statt.

Sehr viele Kinder auch fremder Vereine nahmen an diesem Camp teil.

3 Tage lang wurde von früh 10 Uhr bis abends 18 Uhr Fußball gespielt.

Außerdem gab es das McDonalds – DFB Fußballabzeichen zu erwerben.

Ein tolles Erlebnis für alle Spieler und Spielerinnen der G-Jugend, F-Jugend, E-Jugend und der C-Mädchen.

Jahr 2012

Sportlich stand für die Jugendmannschaften der D-, C- und B-Jugend der Klassenerhalt Kreisklasse auf dem Programm.

Für die A-Jugend und 1.Mannschaft wurde das Ziel Aufstieg ausgegeben.

Die Mitgliederzahl ist stabil geblieben, 2012 waren es rund 400 Aktive.

Insgesamt betrachtet war 2012 ein durchwachsenes Jahr.

Siege und Niederlagen lagen dicht beieinander.

Sportlich gesehen ist der TSV Königsbrunn im Aufwärtstrend.

Als große Events gab es wieder das beliebte Fußballcamp und unser Sommerturnier, sowie den Augusta-Bank-Cup.

Das Fußballcamp lockte vereinsinterne und auch vereinsfremde Kinder und bot an 3 Tagen volle Fußball-Action. Der Höhepunkt war wieder der Eltern-Kind-Wettkampf, an dem die

Eltern von ihren Kindern herausgefordert werden. In 4 Fußballübungen müssen die Eltern gegen ihre Kinder bestehen. Am Ende des Tages gab es noch das Eltern-Kind Finalspiel. Ein „echtes“ Fußballspiel mit Regeln, die nur unsere eingeweihten Schiedsrichter kennen.

Der Augustabank-Cup wurde zum ersten Mal bei uns veranstaltet. Die Augusta-Bank organisiert diesen Cup selbst. Der TSV Königsbrunn belegte mit der F-Jugend Platz 2 und musste sich nur dem Ortsnachbarn geschlagen geben.

Probleme bereiteten immer wieder unsere Umkleidekabinen, die der großen Auslastung nicht gewachsen sind und dem Wetter Tribut zollen mussten.

Wasserrohrbrüche nach dem Winter, Risse in den Wänden und Fliesen und hoher Aufwand um den Zustand einigermaßen zu erhalten.

Der Kunstrasen wurde fertiggestellt und konnte endlich genutzt werden.

Das brachte eine merkliche Entlastung für die Rasenfelder.

Der bereits in den Vorjahren schlechte Zustand der Rasenflächen veranlasste uns unser Hauptspielfeld komplett aufarbeiten zu lassen. Dies zog natürlich wieder hohe Kosten nach sich und eine erforderte eine lange Ruhezeit des Spielfeldes.

Positiv war das Verhalten unserer Mitglieder. Es herrschen ein enger Zusammenhalt untereinander und ein Vereinsgefühl.

Die Mannschaften unterstützten sich gegenseitig, so zum Beispiel übernahm die A-Jugend den Verkauf beim F- und E-Jugend-Turnier.

Die F-Jugend feuerte die A-Jugend bei Spielen an.

Jahr 2014

Die Fußballabteilung hatte im Jahr 2014 einige Highlights zu feiern.

So stieg die 1.Mannschaft in der Saison 2013/2014 in die Kreisklasse auf. Ebenso schaffte die C-Jugend in der gleichen Saison den Aufstieg in die Kreisliga.

Unsere F-Jugend und E-Jugend Mannschaften konnten ebenfalls mehrere Meistertitel einfahren. In diesen Altersklassen gibt es noch keinen Auf oder Abstieg, hier werden die Meister als Belohnung ins Legoland eingeladen.

Eine ungewöhnliche Maßnahme mussten wir 2014 vollziehen um den Spielbetrieb der A-Jugend abzusichern. Wir gründeten auf Bitten des FC Königsbrunn eine Spielgemeinschaft in der Altersklasse U19 (A-Jugend). Beide Vereine hatten Personalmangel in der Altersklasse. Der Nachteil für unseren Verein ist dabei, dass unsere bisherige Spielklasse verloren ging. Diese muss 2015 per Verbandsentscheid wieder hergestellt werden. Die Chance dafür steht momentan 50:50.

Was gab es sonst noch 2014?

Große Events gab es 2014 keine. Grund dafür war / ist die Baustelle „Neue Umkleidekabinen“. Aufgrund dieser Baustelle konnten wir im Vorfeld nicht abschätzen, wie sich diese auf unsere Veranstaltungsflächen auswirkt. Außerdem hatten wir Sicherheitsbedenken. Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen konnte nicht 100% gewährleistet werden.

Im Dezember konnten wir 2 Hallenturniertage durchführen. Diese waren aus sportlicher Sicht eher nicht so gut für unsere Teams verlaufen. Aber gute Gastgeber lassen den Gästen den Vortritt.

Unsere Platzwartsituation war wieder ein Problem. Der neu eingestellte Platzwart unterschätzte den Arbeitsaufwand und verließ uns wieder. Zwei junge Platzwarte, beide Spieler der 1.Mannschaft, übernahmen den Job. Mit viel Engagement brachten Sie unsere Sportplätze in einen sehr guten Zustand. Ebenfalls zu deren Arbeit gehört auch die Pflege des Kunstrasens. Dafür wurden von der Stadt Geräte angeschafft, die bei uns am Platz eingelagert wurden und unser Traktor wurde dafür umgerüstet. Unsere Platzwarte wurden geschult.

Probleme

Die Problemkinder sind unsere Umkleide-Container. Mittlerweile nicht mehr zu reparieren und auch gesundheitlich bedenklich. Schimmel, immer wieder defekte Wasserleitungen und Elektrikprobleme verursachten erhöhte Kosten für unsere Abteilung. Zum Glück ist hier ein Ende absehbar.

2015 wurden die Container abgerissen und ein neues Sportzentrum wurde, dieses Mal mit Hilfe der Stadt Königsbrunn, errichtet.

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